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Travertin richtig verfugen und Löcher spachteln

Travertin ist ein lebhafter Stein, dessen löcherige und porige Struktur unbedingt zu seinem besonderen Charakter dazugehört. Werden diese kleinen Löcher und Vertiefungen bewusst offen gelassen, wirkt der Travertin besonders rustikal und ist obendrein natürlich rutschfest. Travertinfliesen mit getrommelten oder gebürsteten Oberflächen werden meist offenporig geliefert, während Travertinfliesen mit geschliffenen Oberflächen in der Regel schon werkseitig verfüllt sind.


Bei einer Verlegung im Wohnbereich werden die offenporigen Bodenfliesen normalerweise mit einem Fugenmörtel verschlossen, um so eine schöne plane Oberfläche zu erhalten. Auch in punkto Pflege sind glatte Fliesen natürlich leichter zu handhaben. Aber auch im Innenbereich hat ein ungespachtelter Travertin seinen besonderen Reiz: Das lebhafte Wesen des Natursteins mit seinen natürlichen Poren bleibt so voll erhalten, vor allem, wenn bewusst eine besonders rustikale Sortierung der Bodenfliesen gewählt wird. Ob man seinen Travertin nun mit offenen oder geschlossenen Poren mag – sein besonderer Charakter entfaltet sich so oder so.


Getrommelten und gebürsteten offenporigen Travertin verfugen

Sollen die getrommelten oder gebürsteten Oberflächen mit dem Fugenmaterial verschlossen werden, lassen sich je nach gewähltem Farbton der Fugenmasse unterschiedliche Effekte erzielen. Wird die Fugenfarbe farblich nah auf den Travertin abgestimmt, rückt die Fuge als solche in den Hintergrund und die Gesamtfläche steht im Fokus. Wird die Fuge dagegen bewusst als Kontrast gewählt – einige Töne heller oder dunkler – steht die einzelne Fliese im Vordergrund. Das Farb- und Zusammenspiel der Travertinfliesen lässt sich also gezielt beeinflussen. Dies gilt auch in Bezug auf die Fugenbreite, die im Innenbereich mindestens 3mm betragen sollte. Fliesen mit getrommelten und dadurch gerundeten Kanten erhalten durch eine breite Fuge eine rustikalere Anmutung. Die Fuge gleicht unregelmäßige Kanten und Abstände harmonisch aus und sorgt so für einen angesagten Antik-Schick, der wie natürlich gewachsen wirkt.

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Generell gilt: Werden offenporige Travertinsorten mit dem Fugenmaterial verschlossen, bleiben die typischen Löcher und Vertiefungen dennoch sichtbar, da sich die Fugenmasse nach dem Trocknen etwas setzt. Die Oberflächenanmutung bleibt erhalten, dennoch wirkt der Boden harmonischer. Und er ist zusätzlich schmutzresistenter.


Verfugen von bereits verspachteltem Travertin

Geschliffener Travertin mit gerade Kanten ist in der Regel bereits verspachtelt, die Poren sind also geschlossen. Nach dem Verlegen werden lediglich die Fugen mit einem entsprechenden Mörtel verfugt. Hierbei sollte so wenig Fugenmörtel wie möglich auf die Fliesenoberfläche aufgebracht werden – das erleichtert die Reinigung nach dem Verfugen.


Wenn der Steinboden verlegt ist, gibt es zwei grundsätzliche Möglichkeiten weiter vorzugehen: Entweder Sie verfugen die Bodenfläche vor der Imprägnierung oder nach der Imprägnierung.


Erst verfugen, dann imprägnieren:

Wenn Sie zuerst verfugen, werden bei der anschließenden Imprägnierung auch die geschlossenen Fugen und Löcher mitversiegelt. Der Nachteil: Der „Zementschleier“ durch die Fugenmasse lässt sich von nicht imprägnierten Fliesen schwerer entfernen. Hier hilft aber in der Regel ein säurefreier Grundreiniger weiter.


Erst imprägnieren, dann verfugen:

Wenn Sie zuerst imprägnieren, erleichtern Sie sich die spätere Reinigung der Fliesen, da sich die Reste des Fugenmörtels von imprägnierten Fliesen leichter entfernen lassen. Der Nachteil: Die Fugen und Poren sind nicht mitimprägniert. Bei der Wiederholungsimprägnierung – empfohlen nach 3 bis 5 Jahren – schützen Sie dann die gesamte Bodenfläche.


Tipps zum richtigen Verfugen

Durch die poröse Struktur des Travertins trocknet Nässe auf der Oberfläche sehr schnell ab. Damit der Stein beim Verfugen nicht zu viel Feuchtigkeit aus der Fugenmasse zieht – und damit die Verarbeitungszeit ungewollt verkürzt – sollte die Oberfläche vor dem Verfugen der Steinfliesen leicht angefeuchtet werden. Dies geht prima mit einem Schwamm. Bei größeren Bodenflächen sollten Sie immer erst einen Teil der Fliesen/Fugen einschlämmen und zu viel aufgebrachtes Fugenmaterial mit einem Gummiabzieher gleich wieder entfernen. Je dünner die Mörtelschicht ist, die auf den Fliesen eintrocknet, umso leichter ist sie später zu entfernen.



Weiterführende Informationen zum Verlegen von Travertin Natursteinfliesen

 

Naturstein sortieren

Natursteinfliesen und Natursteinplatten sind immer Naturprodukte, das heißt Farbnuancen sowie unterschiedliche Ausprägungen von Schichtungen, [Mehr]
 
 

Naturstein imprägnieren

Imprägnierungen unterscheiden sich wesentlich von Versiegelungen, da Beschichtungen an der Oberfläche bleiben, Imprägnierungen jedoch in den Stein eindringen. [Mehr]
 
 

Fugenbreite bei Natursteinfliesen

Neben dem Naturstein selbst – Travertinfliesen, Kalksteinfliesen, Marmorfliesen – lässt sich die Wirkung der Natursteinfliesen durch die Auswahl der Fliesenformate ganz gezielt beeinflussen [Mehr]
 

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