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Natursteinfliesen oder Parkett, Steinboden oder Holzboden

Wenn es um die Wahl eines Bodenbelags geht, gibt es eine Vielzahl an Möglichkeiten: Naturstein, Feinstein, Holz, Teppich, PVC usw.
Möchte man die Vorzüge eines Naturprodukts in seinen Wohnräumen genießen, sind die beliebtesten unter den natürlichen Bodenbelägen der Naturstein und das Echtholz. Doch was ist nun die bessere Wahl? Fliesen aus Naturstein oder Parkett?


Sicherlich ist die Frage nach Holz oder Stein für einige Menschen eine Frage der persönlichen Präferenzen. Die einen mögen einen edlen, reduzierten Stil mit hochwertigen Natursteinfliesen oder auch einen warmen, mediterranen Stil mit beigefarbenen Travertinfliesen. Die anderen bevorzugen einen Landhausstil mit hellen Holzböden oder möchten ihre schönen, antiken Möbel mit einem eleganten Parkettboden unterstreichen. Die Einrichtungsmöglichkeiten sind bei beiden Materialien nahezu unerschöpflich.


Die Eigenschaften von Natursteinfliesen und Parkett im Vergleich

Wenn die persönlichen Vorlieben nicht den Ausschlag geben, sind die (technischen) Eigenschaften ein interessanter Ansatzpunkt für Vergleiche.


Natursteinfliesen sind härter als Holz

In puncto Härte und Kratzunempfindlichkeit hat eindeutig der Naturstein die Nase vorn. Natürlich gibt auch ein Natursteinboden starker, mechanischer Belastung irgendwann nach und es können Macken entstehen, aber er hält deutlich höherer Beanspruchung stand als ein Holzboden. Zudem fallen Kratzer und Macken in Natursteinböden meist weniger auf als in Parkett oder Dielenböden, insbesondere bei stärker gemusterten Natursteinsorten. Durch die weichere Beschaffenheit von Holz gibt dieses Material schneller nach, weshalb man z. B. mit High Heels besser keinen „Walzer aufs Parkett legen“ sollte. Beide Materialien kann man bei Kratzerbildung abschleifen, jedoch ist dies bei Natursteinen häufiger möglich als bei Parkett. Besonders, wenn Mehrschichtparkett verwendet wird, ist die abschleifbare Schicht begrenzt.


Natursteinfliesen sind langlebig und nachhaltig

Daraus folgt, dass ein Natursteinboden belastbarer und länger nutzbar ist. Da ein Austausch von Natursteinbelägen seltener erforderlich wird, ist dieser deutlich nachhaltiger als Holz. Wenn es um die Gewinnung der Baustoffe geht, weisen Naturstoffe wie Holz und Stein eine deutlich positivere Energiebilanz als industriell gefertigte Bodenbeläge auf, da sie nicht erst durch Energieaufwand erzeugt werden müssen. Im direkten Vergleich zueinander ist Holz allgemein energieaufwendiger in der Herstellung, wobei dies auch abhängig ist von der Oberflächenbearbeitung und der Härte des Materials.


Naturstein auf Fußbodenheizung

Bleiben wir beim Thema Energie: In Verbindung mit einer Fußbodenheizung eignet sich Naturstein hervorragend, da dieser eine ausgezeichnete Fähigkeit zur Wärmeleitung und
-speicherung aufweist. Sie kennen das sicher aus dem Urlaub im Süden, wenn die Terrassenplatten des Hotels angenehm von der Sonne aufgewärmt sind und dies auch noch bis spät in den Abend hinein. Da läuft man auch nachts noch gerne barfuß. Holz dagegen leitet und speichert Wärme deutlich schlechter.

 


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Natursteinfliesen und Parkett sind antiallergisch und gesund

Unter wohngesundheitlichen Aspekten ist ein Natursteinboden unbedenklich. Da er ohne künstliche Kleber auf Estrich verlegt wird und auch ohne Oberflächenbeschichtungen auskommt, werden keine Schadstoffe ausgestoßen. Parkett oder Holzdielen werden entweder verklebt oder „schwimmend verlegt“, was bedeutet, dass der Boden ohne Fixierung auf dem Unterboden verlegt wird. Bei Holzböden besteht die Möglichkeit, dass Schadstoffe aus dem Kleber, der Trägerschicht und der Versiegelung abgegeben werden (Formaldehyd). Dem kann heutzutage aber durch Verwendung von umweltfreundlichen Versiegelungen, Lacken, Wachsen und Ölen entgegengewirkt werden. Die viel verbreiteten Klick-Systeme für Parkett ermöglichen einen besonders leichten Einbau. Landhausdielen werden meist auf einer Unterkonstruktion aus Holz (Latten) vernagelt.


Natursteinböden und Parkettböden sind pflegeleicht

In der Pflege sind Natursteine recht unkompliziert. Die Fliesen sollten nassfeucht mit einer säure- und tensidfreien Wischpflege gereinigt werden und, je nach Beanspruchung, alle paar Jahre oberflächenimprägniert werden. Ein Holzboden benötigt etwas mehr Pflegeaufwand. Er sollte nur mit Spezialreinigern behandelt werden und lediglich nebelfeucht gewischt werden. Zum Staubsaugen wird eine spezielle Parkettbürste empfohlen. Um den Boden widerstandsfähiger zu machen, sollte er regelmäßig mit Wachsen oder Ölen behandelt werden.


Naturstein und Parkett in Wohnzimmer, Bad, Küche, Flur

Auch zu beachten ist bei Holzböden, dass das Material „arbeitet“, d. h. sich ausbreitet und wieder zusammenzieht – je nach Temperatur und Luftfeuchtigkeit. Somit sind Dehnungsfugen notwendig. Bei Natursteinen „arbeitet“ das Material erheblich weniger. Die höhere Anfälligkeit für Wasserschäden macht Holz als Belag für Küchen und Bäder deutlich ungeeigneter als Naturstein. Natursteinfliesen kommen auch in Küchen und Bädern gerne zum Einsatz, da Wasser dem Naturstein nichts anhaben kann.


Stein und Holz: Naturmaterialien zum Wohlfühlen

Die Gestaltungsmöglichkeiten sowohl bei Holz- als auch bei Natursteinfliesen sind sehr vielfältig. Es gibt verschiedene Holzarten von hell bis dunkel, von hart bis weich, von stark gemasert bis weniger gemasert. Das gleiche gilt auch für Natursteine – mit dem Unterschied, dass hier noch mehr Farbvarianten existieren und somit eine größere Auswahl in Hinblick auf die optischen Aspekte geboten wird.

Mit Natursteinen kann man sowohl ein wohlig-warmes Raumambiente in erdigen Tönen erschaffen als auch ein beeindruckend-herrschaftliches mit glatt polierten, edlen Steinen wie Marmor. Somit eignet sich Naturstein hervorragend sowohl im privaten als auch im geschäftlichen Bereich, da gerade hochwertige Steine einen sehr repräsentativen Charakter vermitteln und sich sehr gut in moderne Bauten einfügen. Parkett und Holzdielen verleihen vor allem Altbau-Räumen einen besonderen Charme. Aber auch für ein helles, organisches Raumambiente bis hin zu skandinavischen Einrichtungsstilen sind Holzböden bestens geeignet.

Ob Holz oder Stein besser gefällt oder sich besser in das Raumkonzept einfügt, muss hier wieder jeder einzelne entscheiden. Bei Holz ist auch noch die Kompatibilität mit vorhandenen Möbeln zu bedenken, da zu viel Holz in einem Raum, zumal von unterschiedlichen Sorten, ggf. nicht optimal wirkt.


Fazit

In Hinblick auf Beständigkeit, Nachhaltigkeit, Unempfindlichkeit, Wärmeleitfähigkeit, Pflegebedürftigkeit und Wohngesundheit ist Naturstein Holz deutlich überlegen.
Wird Parkett schwimmend im Klick-System verlegt, ist die Verlegung gegenüber Natursteinfliesen einfacher. Naturstein bietet mehr Farbauswahl und vielfältigere Einsatzmöglichkeiten (auch in Bad und Küche). Preislich halten sich Natursteinfliesen und Holzböden in etwa die Waage, je nach Sorte. Beide Baustoffe bieten eine große Vielfalt an Gestaltungsmöglichkeiten. Letztendlich ist es grundsätzlich eine Frage des persönlichen Geschmacks und des gewünschten Raumambientes. Die (technischen) Eigenschaften sprechen aber für den Naturstein.

Vorteile und Eigenschaften von Natursteinfliesen auf dem Boden

 

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