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Travertin Terrassenplatten richtig verlegen

Travertin Platten im Aussenbereich richtig verlegen

Die kostengünstigste und sicherste Verlegung von Travertin Platten im Aussenbereich ist die lose Verlegung auf Splitt. Dabei werden die Platten nicht im Mörtelbett verlegt, nicht verfugt und auch die Oberfläche wird nicht eingeschlämmt, sondern offenporig belassen.

Andere Verlegearten, wie z.B. das Verlegen auf einer Betondecke, auf Stelzlagern oder das Verlegen im Dickbettmörtel sind möglich, aber recht aufwändig und deutlich teurer. Wenn bei Ihnen die lose Verlegung auf Splitt nicht möglich sein sollte, sollten Sie besser Ihren Gala-Bauer anrufen und vom „Selbermachen“ Abstand nehmen.

Da die Verlegung auf Splitt recht einfach und unkompliziert ist, ist Sie auch gut für das Selbermachen „DIY“ geeignet. Im folgenden erklären wir die wichtigsten Schritte und Punkte auf die Sie achten sollten:


Frostsichere lose Verlegung auf Splitt

Terrassenplatten aus Travertin sind bei fachgerechter Verlegung absolut frostsicher. Das muss nicht unbedingt ein Profi machen – auch der geübte Heimwerker kann seine Außenterrasse relativ problemlos selbst verlegen.

Terrassenplatten aus Travertin sollten generell „trocken“ – also nicht im Mörtelbett – verlegt werden.

Wir empfehlen die trockene Verlegung in einem wasserdurchlässigen Splittbett: Hierbei werden die Natursteinplatten lose auf der oberen Splittschicht aneinandergefügt und die Fugen bleiben offen. Durch den offenporigen Travertin und die ungefüllten Fugen kann Regenwasser ungehindert abfließen. Ein ausreichendes Gefälle des Untergrunds sorgt dafür, dass sich keine Staunässe bilden kann und der Stein auch bei Minus-Temperaturen keinen Schaden nimmt.



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Untergrund und Aufbauschichten

  1. Schachten Sie den Platz für die Terrasse etwa 30 Zentimeter tief aus und ebnen ihn gut ein.

  2. Auf das freigelegte Erdreich bringen Sie eine dünne Schicht Sand auf.

  3. Nun folgt als nächstes eine Schicht von grobem Kies. Schon die Kiesschicht sollte gut gerüttelt oder gestampft werden. Einen Rüttler können Sie sich in der Regel in Ihrem Baumarkt leihen.

  4. Als letzte Schicht wird nun die Splittschicht aufgetragen. Bitte verwenden Sie einen hochwertigen Verlegesplitt ohne Eisenminerale, um eventuelle Verfärbungen durch Rostauswaschungen zu vermeiden. Der Splitt wird mit dem Rüttler gut verdichtet und plan ausgerichtet.


Zwei Prozent Gefälle für gute Drainagewirkung

Der Untergrund muss unbedingt mit einem Gefälle von mindestens zwei Prozent angelegt werden – und zwar so, dass die Neigung vom Gebäude abgeht. So kann auch starker Regen gut abfließen und gefährdet weder die Gebäudemauern noch die neue Steinterrasse. Als Richtwert gilt: Pro Meter sind 2 cm Neigung anzulegen. Bei einer Terrassentiefe von zum Beispiel 5 Metern entsprechen zwei Prozent Gefälle 10 cm Unterschied zwischen der höchsten und der tiefsten Stelle.


Randeinfassung

Bevor es nun ans Verlegen Ihrer Terrassenplatten geht, sollten Sie mit einer stabilen Randeinfassung dafür sorgen, dass sich die Terrassenplatten nicht so leicht verschieben können. Steinlese kann Ihnen auf Wunsch entsprechende Kantsteine in Travertin liefern.


Getrommelte Travertin Platten verlegen

Getrommelte Travertinplatten im Aussenbereich können fugenlos, also knirsch aneinander verlegt werden. Infolge von Temperaturschwankungen dehnen sich alle Materialien bei Wärme aus und ziehen sich bei Kälte zusammen. Getrommelte Travertinplatten mit einer Stärke von 3 cm und den abgerundeten Kanten kompensieren diese Bewegungen des Terrassenbelags erfahrungsgemäß sehr gut, wohingegen Terrassenplatten mit gerade gesägten Kanten besser mit einer Fugenbreite von ca. 3-5 mm verlegt werden sollten.

Die Fugen werden dann mit einem Fugensand eingekehrt.


Verlegung im römischen Verband

Der römische Verband ist eine sehr beliebtes Verlegemuster für die mediterrane Terrassengestaltung und versprüht einen Hauch von Urlaub auf Ihrer Terrasse.

Näheres zur Verlegeart des römischen Verbands erfahren Sie hier.


Verlegung im Halbverband, Kreuzverband und mit Versatz

Wer es nicht ganz so lebhaft und verspielt mag, wählt ein klareres Platten Muster, wie z.B. rechteckige Platten 40x60 oder quadratische Platten 60x60 für seine Terrasse, welche dann wahlweise mit Versatz im Halbverband oder im Kreuzverband verlegt werden können. Lesen Sie hier die unterschiedliche Wirkung der verschiedenen Verlegemuster.


Gib Gummi

Mit einem Gummihammer werden die Travetinplatten entsprechend des gewählten Verlegemusters platziert. Richten Sie die Platten eben aneinander aus, um eine gleichmäßige Terrasse zu erhalten. Wenn Sie beim leichten Festklopfen ein Brett über die Platten legen, lassen sich die Platten schon plan und waagerecht positionieren. Mit der Wasserwaage lässt sich das gut nachprüfen.


Imprägnieren zum Schutz

Am Schluss wird die neue Travertinterrasse imprägniert. Die Imprägnierung macht den Naturstein fleckenabweisend und erleichtert Ihnen die Pflege. So können Sie Ihre neue Außenterrasse Sommer für Sommer voll und ganz genießen


Bitte beachten: Alle fachlichen Hinweise in diesem Artikel sind ohne Gewähr und ersetzen nicht das Knowhow eines geprüften Natursteinverlegers.




Erfahren Sie mehr über den Naturstein Travertin im Aussenbereich

 

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